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Verschmutztes Stromnetz mit schwankender Spannung? Der in-akustik AC-A1016 bringt es perfekt in Form. Holger Wachsmann, technischer Vordenker beim badischen Zubehörspezialisten in-akustik hatte schon so manche geniale Idee zum Thema Anlagenverkabelung. Und auch daß, was er video bei einem Redaktionsbesuch weltexklusiv präsentierte, ist mal wieder äußerst pfiffig realisiert. Gemeint ist der neue Netzstromaufbereiter AC-A1016: dreckiger Strom rein, sauberer Strom raus - so lautet die Devise des 3600 € teuren Reinraum-Kraftwerks. Dabei begnügt sich der AC-A1016 nicht mit dem passiven filtern und säubern der Netzspannung, sondern bereitet sie mit Hilfe eines elektronischen Leistungsreglers völlig neu auf. Dabei macht er dank seines ausgefuchsten Schaltungskonzeptes gegenüber vergleichbaren Geräten richtig Power: So stellt er an seinen 8 Steckdosen saubere Energie mit einer Spitzenleistung von maximal 3600 Watt bereit - 1500 Watt dürfen es im Dauerbetrieb sein. Das reicht zur kompletten Versorgung einer ausgewachsenen Home&Cinema-Anlage mit einem bulligen AV-Receiver oder einer dicken AV-Vor-Endkombi. Nur Beamer müssen aus Sicherheitsgründen außen vor bleiben: Ihre Nachlaufsteuerung zur Lampenkühlung erfordert direkten Netzkontakt ohne Zwischen-stationen. Die Bedienung des AC-A1016 beschränkt sich auf das Einstecken aller Geräte und das Aktivieren am frontseitigen Netzschalter. Einzige Betriebsbedingung: Um optimale Regeleigenschaften zu Gewährleisten, muß das Netzkabel des AC-A1016 für korrekten Phasenbezug richtig herum in der Steckdose stecken - ein entsprechender Phasenprüfer gehört natürlich zum Lieferumfang. Um seine Fähigkeiten objektiv auszuloten, schickte video den AC-A1016 auf die elektrische Marterstrecke in der TESTfactory. Erste Hürde: Hält er die Ausgangsspannung ei Netzschwankungen konstant? Kein Problem. Driftete die Netzspannung zwischen 215 und 245 Volt. Zeigte das Voltmeter am Ausgang konstant 230 V an. Außerhalb dieses Betriebes wurden Unter- oder Überspannungsschutz aktiv und der AC-A1016 schaltete ab. Zweite Hürde: Wie sauber ist der Strom nach dem Reinigungsprozeß? Betrug der Verschmutzungsgrad im normalen Lichtnetz 2,3 Prozent (was ein sehr guter Wert ist), so waren es am Ausgang des AC-A1016 nur noch 0,3 Prozent. Dritte Hürde: Bleibt die Ausgangsspannung auch bei angeschlossenen Verbrauchern konstant und sauber? Auch bei einer Dauerbelastung mit 800 Watt lieferte der AC-A1016 konstant 230 V bei niedrigen 0,3 Prozent Klirr, während der Klirrgrad im Lichtnetz deutlich zunahm. Letzte Hürde: Klappt das auch wenn ein Verstärker mit hoher Spitzenstromaufnahme angeschlossen ist? Jawohl. Auch wenn der Onkyo TX-NR 5000 bei Belastung bis zu 1000 Watt saugte, zeigte das Voltmeter unbeeindruckt 230 V bei hervorragenden 0,34 Prozent Klirr. Der Innenwiderstand des AC-A1016 betrug dabei nur etwa 10 Milliohm, gegenüber 500 Milliohm bei der normalen Steckdose - damit kommt er dem physikalischen Ideal einer perfekten Spannungsquelle ziemlich nah. Ob eine Home&Cinema-Anlage vom Einsatz des AC-A1016 profitiert, hängt letztendlich vom Istzustand des vorhandenen Stromnetzes ab. Aber dank der optimalen technischen Voraussetzungen sind die Chancen dafür extrem groß.
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