„Ich möchte einen Jazz spielen, der den größtmöglichen Kreis
an Hörern erreicht, nicht nur den harten Kern der Freaks“ - dies ist die
Maxime von Deutschlands beliebtestem Jazzdrummer Willy Ketzer. Dabei kann
der in vielen Genres versierte Perkussionist seit 25 Jahren aus einem denkbar
reichen und vielseitigen Erfahrungshorizont schöpfen. Unter anderem Klaus
Doldinger, Eugen Cicero, Paul Kuhn, Kurt Edelhagen,
Max Reger, Hugo Strasser, Günter Noris, Peter Herbolzheimer,
Barry Manilow, Helen Schneider, Tom Jones und Lisa
Minelli. Trio-Erfahrung sammelte er sowohl bei Eugen Cicero als auch
bei Paul.
Mit swingendem Drive startet die CD in die Titelsong-Hommage an Billie
Holiday, scattend geht es weiter mit dem Gershwin-Klassiker
S’Wonderful als Widmung an Fitzgerald. Mit Ellingtons
Come Sunday grüßt Cynthia ihre Gospel-Schwester Mahalia
Jackson und ein wenig lasziv wird es bei Nina Simones Paradestück
Love Me Or Leave Me. Clevere Auflockerung erfährt die Titelfolge
durch eingeschobene Instrumentals von sehr unterschiedlichem Charakter. So wird
Comes Love zu einer facettenreichen Reise durch Jazzstandards, ein
farbenprächtiges akustisches Gruppenbild dreier Jazzherren mit Dame.