Kabel-ABC
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Anstelle einer einzigen ca. 1mm dicken Faser bilden 280 separate Glasfasern mit je nur 50 µm (50 tausendstel m) Durchmesser bei der AMD Technologie den Lichtleiter (AMD = Anti Mode Dispersion). Diese Einzelleiter sind so dünn, dass sie ausschließlich die direkten Lichtstrahlen (Mode) übertragen und unerwünschte Reflektionen unterdrücken. Die Laufzeiten der einzelnen Mode sind daher identisch und 100% der Lichtenergie erreicht Zeitgleich den Empfänger. Hierdurch bleibt die Impulsdauer am Ein- und Ausgang identisch. Es entsteht also kein Jitter. Dies ist wichtig für die „stressfreie“ Datenerkennung. Der D/A Wandler kann arbeiten ohne permanent die Fehlerkorrektur strapazieren zu müssen. |
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Viele Signale die in HiFi- und Video- Anlagen übertragen werden müssen sind sehr klein und schwach. Sie lassen sich leicht durch äußere elektrische und magnetische Felder stören. Um dies zu verhindern werden sie durch eine Abschirmung geschützt (geschirmt). Dabei wird das Kabel wie eine Art Faradayscher Käfig aufgebaut in dem das Signal weitgehend behütet transportiert werden kann. Die Wirkung (das Schirmungsmaß) wird in dB gemessen und beschreibt die Abschwächung etwaiger Störungen.
Bei der Abschirmung eines Kabels gibt es große unterschiede im Aufbau und natürlich in der Wirkung. Die einfachste Art ist die sogenannte Spiralabschirmung. Hier werden einige Drähte wie eine Spirale um den / die Signalleiter gelegt. Dabei ist die Wirkung gerade ausreichend. Bei einem Geflechtschirm werden Drähte sehr aufwändig um den Signalleiter geflochten. Das Ergebnis ist eine größere Flächendeckung und damit eine bessere Schirmwirkung. Eine weitere Version ist der Folienschirm. Dabei wird eine meist aluminiumbeschichtete Mylarfolie um den / die Leiter gelegt. Den Kontakt zur Masse stellt dabei ein blanker Beilaufdraht her. Optimale Schirmwirkungen errecht man durch Kombinationen verschiedener Techniken. Doppelte und dreifache Abschirmungen kombinieren Wendel-, Geflecht- und Folienschirm um die Wirkung zu verbessern. Bei der SCDS Technologie (System Closing Double Shielding) von in-akustik wird ein Folienschirm mit einem sehr dichten Geflechtschirm verknüpft und erreicht so extrem gute Werte. Eine extreme High End Version ist die spezielle GAP Abschirmung. Diese ist so konstruiert, dass keine Wirbelströme entstehen welche das empfindlichen Audiosignal irritieren könnten. Hierzu ist die Abschirmung radial nicht komplett geschlossen sondern es bleibt eine Lücke (engl. = gap). |
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Geräte und Lautsprecher schweben natürlich nicht in der Luft.
Die Beschaffenheit der Stellflächen und die Art der akustischen Kopplung spielt eine große Rolle und beeinflusst die Klangqualität beachtlich. Unter der akustischen Kopplung versteht man dabei die Übertragung von Vibrationen zwischen den Stellflächen und den Lautsprechern / Geräten oder auch den Geräten untereinander. Durch die Wahl zwischen Pics und Absorbern kann man entweder die Lautsprecher / Geräte akustisch ankoppeln oder entkoppeln. Das akustische ankoppeln übernehmen Pics. Durch die Konzentration des Gewichts auf vier winzige Punkte entsteht hier ein so großer Druck, dass Vibrationen sehr gut übertragen werden. Lautsprecher / Gerät bilden eine akustische Einheit. Gerade bei Lautsprechern ist das häufig von Vorteil, da sie stabiler stehen und durch das imaginär höhere Gewicht die einzelnen Chassis präziser steuern können. Dies funktioniert allerdings nur bei sehr stabilen Fußböden (Beton). Bei z.B. Holzfußböden empfehlen sich meist Absorber. Absorber entkoppeln Geräte und Lautsprecher von den Stellflächen. Spezielle Materialien absorbieren Vibrationen sodass die Geräte und Lautsprecher aus akustischer Sicht quasi schweben. Dies empfiehlt sich bei resonanzstarken Untergründen die sehr leicht schwingen (z.B. bei einfachen HiFi- und Videoracks, Regalen, Holzfußböden etc.). Auch in Mietswohnungen kann dies ein Vorteil sein um den Nachbarn nicht zu stören, insbesondere wenn das Heimkino über einen kräftigen Subwoofer verfügt. Nicht nur Lautsprecher gehören auf geeignete Füße. Auch die Elektronik gehört richtig aufgestellt. Die Erklärung hierfür ist, dass vibrierende Bauteile auf den Platinen ihre Eigenschaften / Werte ändern können. Das verwirft natürlich die Abstimmung der gesamten Schaltung. Neben der Verbesserung der Tonqualität zeig die Erfahrung auch, dass auch die Bildqualität bei Videokomponenten zunimmt, wenn sie richtig aufgestellt sind. |
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Teilweise werden gleichartige Signale über verschiedene Steckverbindungen Übertragen. Oft handelt es sich lediglich um einen mechanischen Unterschied der Stecker und Buchsen wobei das eigentliche Signal vollkommen identisch ist. So wird z.B. eine S-Video Verbindung üblicherweise mit einem Hosiden (Mini-DIN) Stecker hergestellt. Bei vielen Geräten wird das S-Video Signal aber auch über die Scart Buchse Ein- bzw. Ausgegeben. Um nun eine Verbindung zwischen einem Gerät mit Hosiden S-Video Ausgang und einem Gerät mit Scart Eingang herzustellen benötigt man einen Adapter.
Bei den oben beschriebenen Adaptern handelt es sich um passive Typen, die lediglich eine mechanische Anpassung der Stecker vornehmen, nicht aber das Signal verändern. Aktive Adapter hingegen verändern bei einer Inkompatibilität das Signal selber so, das eine Verbindung richtig zustande kommen kann. Ein Beispiel hierfür sind die Opto <-> Koax Wandler. Diese wandeln ein elektrisches Signal in ein Lichtsignal und umgekehrt. |
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Kabel sind passive Elemente die eine durch den Aufbau, dem Umfeld und der Physik bestimme Filterwirkung aufweisen. Sie rufen also gewisse Verluste und Veränderungen am zu übertragenden Signal hervor.
Um diese Verluste und Veränderungen zu minimieren werden hochwertige (High End) Kabel sehr aufwändig und sorgfältig konstruiert und gefertigt. Passive Kabel, d.h. Kabel ohne Elektronik, stoßen aber an natürliche physikalische Grenzen. Bei aktiven Kabeln werden die physikalischen Grenzen durch eine Elektronik erweitert. Dabei muss die Elektronik so entwickelt sein, dass sie gezielt auf ganz bestimmte Kabelparameter wirkt. Die spezielle Elektronik in unserem aktiven Lautsprecherkabel LS-A1 z.B. neutralisiert die Induktivität des Kabels. Erfahrungsgemäß ist die Induktivität bei Lautsprecherkabeln maßgeblich verantwortlich für Klangverfälschungen. Das aktive Cinchkabel NF-A1 verfügt über eine Elektronik welche eine elektrische Anpassung der Geräte Ein- und Ausgänge an die Impedanz des Kabels vornimmt. Eine Röhrenstufe sorgt zusätzlich für eine „Klangoptimierung“. Darüber hinaus verfügt die Elektronik über eine sehr kräftige Ausgangsstufe die selbst große Kabellängen mühelos antreiben kann. |
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Diese Kabel sind auf zu übertragenden Hochfrequenzen abgestimmt und müssen einen Wellenwiderstand (Kabelimpedanz) von 75 Ohm besitzen. Sie werden zwischen Antennensteckdosen und z.B. TV, Radio oder Sat-Receiver eingesetzt.
Bei digitalen 100 Hz Fernsehgeräten empfiehlt sich die Version mit Ferritfiltern (Mantelstromfilter). Dieser verhindert oft das typische Flackern. |
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Dies ist die allgemeine Bezeichnung für die Verbindungskabel z.B. zwischen CD Spieler und Verstärker. Häufig werden sie auch Cinchkabel oder NF-Kabel genannt.
Diese Kabel übertragen für jeden Kanal separat das analoge Musiksignal. Da das Musiksignal an dieser Stelle der Anlage sehr schwach und empfindlich ist, muss das Kabel besonders beschaffen sein. Insbesondere eine gute Abschirmung ist hier erforderlich. Deshalb sind Audiokabel mindestens koaxial aufgebaut, d.h. ein Signalleiter und eine Abschirmung die auch als Rückleiter verwendet wird. Eine noch bessere Übertragung garantieren symmetrische oder sogar doppel-symmetrische Konstruktionen. |
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Je nach Anschlussterminal können Lautsprecher unterschiedlich angesteuert werden. Man unterscheidet folgende Varianten:
SingleWire Dies ist die herkömmliche Art einen Lautsprecher anzuschließen. Der Lautsprecher verfügt lediglich über einen Plus und einen Minus Anschluss über die sowohl der Tiefton als auch der Mittel-Hochtonbereich angesteuert wird. Ein SingleWire Kabel verfügt demnach über je einen Plus und einen Minusanschluss auf der Verstärker- und der Lautsprecherseite. SingleBiwire Verfügt der Lautsprecher über zwei Plus und zwei Minus Anschlüsse können der Tieftonbereich und der Mittel-Hochtonbereich separat angefahren werden. Hierzu gibt es spezielle Kabel die auf der Verstärkerseite einen Plus und einen Minus und auf der Lautsprecherseite zwei Plus und zwei Minusanschlüsse besitzen. Der Vorteil dieser Anschlussvariante gegenüber SingleWire liegt darin, dass der Tieftonbereich und der Mittel-Hochtonbereich auch elektrisch voneinander entkoppelt werden, d.h. sich nicht gegenseitig beeinflussen können. Als Nullpunkt dient hier durch seinen Dämpfungsfaktor der Verstärkerausgang. BiWire Auch bei dieser Variante verfügt der Lautsprecher über je zwei Plus und zwei Minus Anschlüsse, getrennt für den Tief und Mittel-Hochtonbereich. Anstelle eines einzigen SingleBiwire Kabels werden hier jedoch zwei separate Kabel verwendet um die beiden Bereiche anzusteuern. Gegenüber der SingeBiwire Lösung erreicht man eine noch bessere elektrische Entkopplung da auch im Kabel kein Übersprechen mehr möglich ist. Ferner könnte hier durch das Verwenden verschiedener Kabel für Tief und Mittel-Hochtonbereich die Klangfarbe der Kette variiert werden. Wenn Ihr Lautsprecher über getrennte Anschlüsse verfügt, sollten Sie entweder die SingleBiwire oder die BiWire Lösung anstreben. Beide führen in jedem Fall zu detailreicheren Klängen und mehr Präzision im Tieftonbereich. Im Auslieferzustand verfügen Lautsprecher mit BiWire Brücken. Leider sind diese meistens aus billigem Blech und schränken das Klanpotential ein. Falls die o.g. Lösungen für Sie nicht in Frage kommen empfehlen wir die billigen Originalbrücken durch hochwertige Brücken wie z.B. die von black&white zu ersetzen. Beim BiAmping werden die beiden Bereiche sogar mit getrennten Verstärkern „befeuert“ was natürlich die Klangperformance nochmals erheblich verbessert. Mittlerweile gehen einige Lautsprecherhersteller sogar dazu über, Ihre Schallwandler mit TriWire Terminals zu versehen, wo sogar Tief-, Mittel- und Hochtonbereich separat angesteuert werden können. |
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CC steht für Concentric Copper und beschreibt einen speziellen Aufbau der Litzen. Im Gegensatz zu den chaotisch angeordneten Drähten in Würgelitzen besitzt jeder Draht bei unseren konzentrischen Litzen eine definierte Position. Genau 36 Drähte sind in drei Lagen exakt um eine Litze im Zentrum gelegt. Das bring klangliche und mechanische Vorteile.
Durch den regelmäßigen Aufbau ergeben sich auch gleichmäßige Kontaktstellen zwischen den Drähten. Dies führt zu einem homogeneren Signalfluss und somit zu einem präziseren und detailreicheren Klang. Zudem lassen sich die CC Litzen besser verarbeiten. Die verhältnismäßig dicken Drähte können nicht versehentlich beim Abisolieren mit abgeschnitten werden und dank der glatten Litzenoberfläche lässt sich die Isolation auch sehr leicht abziehen. Darüber hinaus sind die CC Litzen sehr stabil und können sehr leicht direkt mit Schraub- oder Klemmanschlüssen an den Verstärkern bzw. Lautsprechern verbunden werden ohne dabei Kurzschlüsse zu riskieren. Natürlich empfehlen wir für einen gleichmäßigen Kontakt optimal passende Stecker bzw. Kabelschuhe. |
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Bei Kabel mit CSP Technologie werden die Oberflächen der Leiter mit einer Reinsilberauflage veredelt. Bei Litzen und bei dem CC Concentric Copper wird sogar jeder einzelne Draht separat versilbert. Der Hintergrund dieser Technologie ist folgender:
Bedingt durch den Skin Effekt werden hohe Frequenzen überwiegend auf der Leiteroberfläche übertragen. Da Silber unter normalen Bedingungen der beste Leiter ist (auch besser als Kupfer) finden hohe Frequenzen bei versilberten Leitern bessere Bedingungen vor und können verlustfreier übertragen werden. Bei Audio- und Lautsprecherkabeln unterstreichen versilberte Kabel den Hochtonbereich. Eine gute Möglichkeit ältere Anlagen oder Anlagen mit blassen Klangfarben und trägem Sound etwas aufzupeppen. Für Digital- und Videoverbindungen sind die versilberten Aufbauten wie geschaffen. Diese extrem hohen Frequenzen bewegen sich fast ausschließlich an der Leiteroberfläche. Hier hilft das Silber extrem Verluste zu verringern. Die Bildschärfe, der Kontrast und die Farben bleiben erhalten. Auch bei größeren Kabellängen. |
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Unter Converter versteht man eine Art aktiven Adapter der das Eingangssignal umwandelt. So können Geräte miteinander Verbunden werden die von den Anschlüssen her eigentlich gar nicht zusammen passen würden. Ein Beispiel hierfür sind die Opto <-> Koax Converter. Sie wandeln elektrische Signale in optische also in Lichtimpulse oder umgekehrt um. So kann z.B. ein DVD Spieler mit optischem Digitalausgang an einen AV Receiver mit koaxialem also elektrischem Digitaleingang angeschlossen werden. |
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Neben der Grundkonstruktion beeinflusst das Isolationsmaterial die Kapazität und die elektrischen Verluste eines Kabels. Die Wahl des richtigen Materials ist hier entscheidend für die Übertragungsqualität. Für die black&white / Referenz Serie hat in-akustik die DUO-PE Isolation entwickelt. Bei dieser Isolation wird hochwertiges Polyäthylen verwendet, welches von Haus aus hervorragende elektrische Eigenschaften mitbringt. Diese Eigenschaften werden durch das Anreichern mit Luft nochmals verbessert. So besteht die DUO-PE Isolation aus einer Schicht geschäumtem Polyethylen für optimale elektrische Eigenschaften und einer Schicht massivem Polyethylen, sozusagen als Schutzmantel.
Bei der Weiterentwickelten DUO-PE II Version wurde der Schäumungsgrad, also der Luftgehalt, nochmals erhöht und damit die Eigenschaften verbessert. |
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DVI steht für Digital Video Interface. Es handelt sich hierbei um eine digitale Videoschnittstelle und stammt ursprünglich aus dem Computersektor. Man unterscheidet verschiedene Formen dieser Schnittstelle:
DVI-I = digitales Dual Link plus analoges Bildsignal (RGB) DVI-I SL = digitales Single Link plus analoges Bildsignal (RGB) DVI-D = rein digitales Dual Link Bildsignal DVI-D SL = rein digitales Single Link Bildsignal Bei den Dual Link Versionen stehen zwei Datenkanäle zur Verfügung was natürlich die mögliche Datenrate verdoppelt (bis zu 9 GB/s). Im heimischen AV Bereich kommt überwiegend die DVI-D Version vor. DVI wird jedoch voraussichtlich mittelfristig komplett von HDMI abgelöst werden. |
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Die Datenrate gibt an, wie viel Information in welcher Zeit übertragen wird. Im digitalen Zeitalter sprechen wir hier natürlich von Bits und Bytes.
Daher wird die Datenrate in Bit je Sekunde angegeben. Bei digitalen Tonausgängen (koaxial bzw. optisch, auch SP/DIF) reicht die Datenrate bis 1536kb/s. Bei digitalen Bildausgängen (DVI und HDMI) sogar bis etwa 9Gb/s! |
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Im Gegensatz zur analogen Signalverarbeitung werden bei der digitalen Signalverarbeitung die Informationen als Zahlenkombinationen aus Nullen und Einsen (Binärcode) übertragen und verarbeitet. Dazu werden die analogen Informationen zunächst nacheinander gemessen und die einzelnen Werte in Zahlenketten gespeichert. Bei einer CD mit 44,1 KHz Abtastrate werden z.B. 44.100 Messwerte je Sekunde erfasst und als Zahl gespeichert.
Der Digital-Analogwandler rekonstruiert aus den Zahlenketten wiederum ein analoges Signal welches dann z.B. durch einen Verstärker hörbar gemacht wird. Der Vorteil liegt darin, dass die gespeicherten Daten (Zahlenketten) zum einen nicht an Qualität verlieren (man erinnere sich an diverse Schallplatten die Kratzer bekommen oder an Tonbänder die verschleißen), zum anderen können die Daten (theoretisch jedenfalls) verlustfreier übertragen werden. Ferner ist die mögliche Qualität, insbesondere der Dynamikumfang und die Bandbreite, bei der digitaler Speicherung und Verarbeitung im allgemeinen deutlich besser als bei analogen Medien. Dennoch gibt es im High End Sektor immer noch die Liebhaber vollkommen analoger Technologien. In der Tat hat diese Klangqualität, bei aller Liebe zu technischem Fortschritt, seinen ganz eigenen Charme. |
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Zur Übertragung digitaler Daten zwischen den Geräten werden spezielle Kabel benötigt. Es gibt zwei Arten von Digitalkabel: Koaxiale und optische.
Bei koaxialen Digitalkabel werden die digitalen Daten (Einsen und Nullen) durch elektrischen Strom übertragen. Bedingt durch die sehr hohen Übertragungsfrequenzen müssen diese Kabel besondere Eigenschaften aufweisen. Ein wichtiges Merkmal ist die Kabelimpedanz (auch Wellenwiderstand). Dieser muss 75 Ohm betragen um eine optimale Übertragung sicher zu stellen. Diese Tatsache macht die koaxialen Digitalkabel zu Verwandten der Videokabel. Bei optischen Digitalkabeln werden die digitalen Daten mittels Licht übertragen. Dazu sind spezielle Wandler notwendig, welche die zunächst elektrischen Impulse in Licht umwandeln und nach dem Kabel die Lichtimpulse wieder in elektrische. Bei AV Geräten wird meistens die sog. TOS Link Verbindung verwendet. Leider ist die Qualität dieser Verbindungsart nicht die Beste. Reflexionen bei den Steckern stören das Datensignal und irritieren den D/A Wandler. Daher unser Tipp: Falls Ihre Komponenten über koaxiale Aus- und Eingänge verfügen verwenden Sie bitte ein koaxiales Digitalkabel. Dem Klang zuliebe! |
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Kabel und Gerätegehäuse wirken wie Antennen und „empfangen“ eine Vielzahl von Störungen. Hierdurch ergeben sich Potentialunterschiede zwischen den Geräten welche über das Verbindungskabel zu Ausgleichsströmen und zu Interferenzen mit dem Nutzsignal führen können. Ferritkerne oder Absorberferrite bei Kabeln bilden für die sehr hohen Frequenzen einen hohen Widerstand und reduzieren die Ausgleichsströme erheblich. Das Nutzsignal kann sauberer übertragen werden. Auch werden die Geräteeingänge nicht mit „Schmutz“ belastet der gar nicht für sie geeignet ist. |
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Mittels Filter kann man die Übertragungseigenschaften eines Kabels ganz gezielt beeinflussen. So lässt sich ein zu übertragendes Signal quasi selektieren. Man unterscheidet zwischen Tiefpass (Durchlass für tiefe Frequenzen), Bandpass (durchlass für ein bestimmtes Frequenzband von bis) und Hochpassfiltern (durchlass für hohe Frequenzen).
Im Allgemeinen haben Kabel ein Tiefpasscharakter, übertragen hohe Frequenzen also weniger gut. Durch spezielle Konstruktionen und Materialselektionen kann das Verhalten verbessert werden bzw. an die geforderte Anwendung angepasst werden. Teilweise wird durch zusätzliche elektronische Bauteile und Ferrite der Übertragungsbereich beeinflusst um unerwünschte Störungen heraus zu filtern. Ein Beispiel hierfür sind unsere Netzkabel und Netzleisten. |
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Ein Musiksignal ruft in Audiokabeln einen Stromfluss hervor.
Dieser Stromfluss baut ein Magnetfeld auf, welches in benachbarten Leitern (z.B. Abschirmung) eine Spannung induziert. Wird diese induzierte Spannung kurzgeschlossen (z.B. radial geschlossene Abschirmung), entsteht ein zweiter Stromkreis (Sekundärkreis), welcher das originale Musiksignal „entkräftet“ und verändert. Zusätzlich erzeugt der im Sekundärkreis herrschende Strom wiederum ein zweites Magnetfeld, welches eine Spannung zurück in den Signalleiter induziert. Diese Spannung überlagert und beeinflusst das Musiksignal. Die koaxialen Standardabschirmungen herkömmlicher Audiokabel wirken wie kurzgeschlossene Sekundärkreise. Wirbelströme können entstehen und das Musiksignal verändern. Es kommt zu Dynamikverlusten und die HiFi Anlage klingt träge. Die neu entwickelte GAP- Abschirmung (Gap = Englisch = Lücke) des black&white NF-1202 und NF-1302 ist nicht radial geschlossen. Sie ist geschlitzt und bildet daher keinen unerwünschten sekundären Stromkreis. Die volle Kraft und Dynamik der Musik bleibt erhalten. Auch wird die Musik nicht mit „reflektierten“ Induktionsspannungen überlagert. Es kehrt sozusagen Ruhe im Konzertsaal ein. |
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Gold ist zunächst natürlich ein begehrtes Edelmetall. Im Bereich elektrischer Kontakte bekommt Gold eine weitere wertvolle Bedeutung.
Gold kann sich bis auf atomarer Ebene einer anderen Oberfläche anpassen wodurch sich die effektive Kontaktfläche vergrößert. Das verringert Übergangswiderstände und verbessert die Kontaktqualität. Ferner verhindert Gold ein oxidieren der Kontakte und garantiert so dauerhaft geringe Übergangswiderstände. |
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HDCP ist die Abkürzung von High Definition Content Protection. Es handelt sich hierbei um einen Kopierschutz der für die neuen digitalen Videoschnittstellen DVI und vor allem HDMI eingeführt wurden.
Quellgeräte wie DVD Player und digitale Sat-Receiver dürfen die hochauflösenden Bilddaten nur noch kopiergeschützt ausgeben. Anzeigegeräte (TV, Plasma, Projektoren etc.) mit HDMI Eingang können in jedem Fall HDCP kopiergeschützte Signale verarbeiten. Geräte mit dem Symbol „HD Ready“ ebenfalls. Geräte mit DVI Eingang müssen den Kopierschutz jedoch nicht zwingend beherrschen! Diese Geräte können mit kopiergeschütztem Material natürlich nichts anfangen. Das Bild bleibt dunkel. Überzeugen Sie sich also davon, ob das Gerät mit DVI Eingang auch den HDCP Kopierschutz beherrscht bevor Sie es kaufen bzw. bevor Sie versuchen eine digitale Quelle anzuschließen. |
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HDMI ist die neue digitale Schnittstelle für Bild und Ton bei AV Geräten. HDMI steht für High Definition Multimedia Interface. Bislang wurden digital gespeicherte Bild und Tondaten durch einen D/A Converter in ein analoges Signal gewandelt und zum TV übertragen. Bislang war daran auch nichts auszusetzen, da bei Röhrengeräten die Bildverarbeitung überwiegend auch analog vonstatten ging. Im Zuge der neuen digitalen Anzeigetechniken wie LCD, Plasma oder DLP macht dies aber keinen Sinn mehr. Würde doch die digitale Information zunächst in ein analoges Signal und später wieder zurück in ein digitales gewandelt werden. Sinnvollerweise sollten die digitalen Daten natürlich unverändert von der Quelle zur digitalen Anzeige gelangen. Genau das macht HDMI wobei HDMI eine Weiterentwicklung der aus dem EDV Bereich stammenden DVI Schnittstelle ist.
Da die HDMI Schnittstelle Bild und Toninhalte in absolut perfekter hochauflösender Qualität zur Verfügung stellt, gibt es seitens der Softwareindustrie die Auflage, dass die Daten nur kopiergeschützt ausgegeben werden dürfen. Daher kommt hier der HDCP Kopierschutz zum Einsatz. HDMI ist für eine Bildauflösung bis 720p bzw. 1080i und gleichzeitig für bis zu acht Tonkanäle in 24 Bit / 96 kHz ausgelegt. Problematisch ist die Kabellänge da extreme Datenraten übertragen werden müssen. Zudem ist der Standard ursprünglich für max. 5m Kabellänge entwickelt worden (DVI). Durch optimierte Konstruktionen, Materialien und Fertigungsqualität kann jedoch die Maximallänge ausgereizt werden. Das Matrix S1 beispielsweise arbeitet bis zu einer Länge von 15m bei voller HDTV 1080i Auflösung. Hier trennt sich übrigens die Spreu vom Weizen! |
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HDTV heißt der Standard des zukünftigen Fernsehens (High Definition Television). Dahinter steht hochauflösendes Fernsehen mit einer Bildqualität für den Konsumer wie sie noch nie da gewesen ist. Der uns bekannte PAL Standard z.B. arbeitet gerade einmal mit 576 sichtbaren Zeilen. HDTV erhöht die Auflösung auf bis zu 1080 Zeilen.
Quellgeräte dürfen die volle HDTV Auflösung nur HDCP kopiergeschützt über digitale DVI oder HDMI Schnittstellen ausgeben. Wenn Sie also in den Genuss hochauflösenden Fernsehens kommen möchten, müssen Ihre Geräte mit den entsprechenden Schnittstellen versehen sein Sie erkennen dies auch an dem Symbol „HD Ready“. Verwenden Sie auch das passende Kabel. Es lohn sich. |
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Eine Induktivität speichert auf magnetischem Wege Energie. Bevor eine Induktivität (Spule) Strom leitet, baut sie ein Magnetfeld auf. Dies nimmt einige Zeit in Anspruch wobei diese Zeit von dem Induktivitätswert (Größe) abhängt. Mit steigender Frequenz bleibt immer weniger Zeit um das Magnetfeld zu bilden und die Stromstärke sinkt. Die Induktivität ist also im Grunde ein frequenzabhängiger Widerstand. Es liegt in der Natur der Sache dass jedes Kabel eine Induktivität besitzt. Gerade bei Lautsprecherkabel wirkt diese Induktivität durch die niedrigen Lautsprecherimpedanzen klangprägend. Daher sollte der Induktivitätsbeiwert bei Lautsprecherkabel möglichst gering sein. Um dies zu erreichen haben wir z.B. die PETS Technologie entwickelt. Bei unserem aktiven Lautsprecherkabel LS-A1 wird die Induktivität sogar komplett kompensiert. |
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Unter Interferenzen versteht man das Ergebnis der Mischung von Signalen (Frequenzen). Dabei können vollkommen neue Signale entstehen. Man kann sich das wie beim Mischen von Farben vorstellen: Gelb und Blau gibt Grün.
Wenn sich also mehrere Signale z.B. durch mangelnde Abschirmung gegenseitig beeinflussen können, können Mischsignale entstehen welche mit den eigentlichen zu übertragenden Signalen nichts zu tun haben. |
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Damit beim Verlegen von Kabeln keine Kurzschlüsse entstehen können werden sie isoliert. Dabei wird der eigentliche Leiter mit einem nicht leitenden Material, der Isolation überzogen. Dabei muss die Isolation noch weitere Aufgaben erfüllen. So soll sie auch stabil sein und das Kabel vor Beschädigung und Korrosion schützen. Je nach Anwendung soll sie sehr flexibel sein oder z.B. auch Nagetiersicher.
Im HiFi und Videobereich sind hauptsächlich die elektrischen Eigenschaften wichtig. Leider hat jedes nicht leitende Material die Eigenschaft elektrische Energie zu Speichern was sich in der spezifischen Dielektrizitätskonstante ausdrückt. Ein schönes Beispiel hierfür ist der vollsynthetische Pullover der, wenn man ihn auszieht, ein wahres Blitzlichtgewitter auf einen niederprasseln läst. Dieser Speichereffekt (Kapazität) ist bei Audio- und Videokabeln natürlich nicht gewünscht da die Kabel die elektrischen Impulse nicht speichern sondern übertragen sollen. Ferner reagieren Quellgeräte wie z.B. HiFi Verstärker teilweise recht empfindlich auf Kabel mit hoher Kapazität. Das beste Isolationsmaterial wäre Luft. Daher hat in-akustik Techniken wie z.B. beim DUO-PE oder beim Atmos Air entwickelt, die Luft als Isolationsmaterial verwenden. |
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Bei der digitalen Datenübertragung werden die Einsen und Nullen mittels Spannungsimpulsen übertragen. Ob es sich bei den Übertragenen Bits um eine Eins oder Null handelt wird mittels Schwellwerten ermittelt. So werden z.B. 0 - 0,5V als Null und 4,5 - 5V als Eins interpretiert werden. Dieses Verfahren bring zwar eine zusätzliche Sicherheit bei der Übertragung aber einen weiteren Wichtigen Faktor kann es nicht kompensieren: Zeit!
Bei der Seriellen Datenübertragung wie sie bei Audio / Videodaten üblich ist, werden die Bits nacheinander gesendet und empfangen. Die Selektion zwischen Eins und Null wird hier über die Impulsdauer realisiert (z.B. langer Impuls = Eins, kurzer Impuls = Null). Der Jitter Effekt verändert aufgrund der Kabeleigenschaften die Impulsdauer. Der Empfänger hat dann Schwierigkeiten die Daten einwandfrei zu erkennen. Bei schlechten Digitalkabel mit ausgeprägtem Jitter muss in diesem Falle der D/A Wandler öfter die Fehlerkorrektur einsetzen wodurch die Wiedergabequalität leidet. |
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Die Fähigkeit elektrische Ladung (Energie) speichern zu können nennt man Kapazität. Bei Kabel ist diese Fähigkeit jedoch meist unerwünscht. Die Energie des Signals soll ja möglichst zu 100% übertragen und nicht zwischengespeichert werden.
Naturgemäß besitzt jedoch jedes Kabel eine Kapazität. Sie ist abhängig von dem Aufbau (Konstruktion) und von dem verwendeten Isolationsmaterial bei dem die sog. Dielektrizitätskonstante eine wichtige Rolle spielt. Im Bezug auf die Kapazität wäre Luft, besser noch ein Vakuum der beste Isolator. Diesen Ansatz verfolgen wir z.B. bei dem Atmos Air Lautsprecherkabel sowie bei der DUO-PE Isolation. |
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Man unterscheidet bei Kabel grundsätzliche Aufbauten. Eine dieser aufbauten ist das sog. Koaxialkabel.
Diese Konstruktion besitzt einen isolierten Signalleiter der von einer Abschirmung umgeben ist welche gleichzeitig als Rückleiter verwendet wird. Über die Abmessungen und die Wahl der Isolation des Signalleiters, dem sog. Dielektrikum, lässt sich auch der Wellenwiderstand des Kabels einstellen. Ein exakter Wellenwiderstand (meist 75 Ohm) ist sehr wichtig bei allen Video- und Digitalkabeln. |
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Ein Kondensator ist ein elektronisches Bauteil welches durch seine Kapazität elektrische Energie speichern kann. Anders als bei Kabeln ist dieser Effekt hier erwünscht.
Im Gegensatz zu einer Batterie kann ein Kondensator je nach Dimensionierung und Konstruktion erhebliche Energiemengen innerhalb kürzester Zeit aufnehmen und vor allem wieder abgeben. Bei Car HiFi Anlagen wird diese Fähigkeit gezielt ausgenutzt. Power Caps stellen bei großen Lautstärkepegeln die extremen Stromspitzen von mehreren hundert Ampere, welche eine Batterie alleine nicht liefern könnte, bereit. Deutlich mehr Kraft und Dynamik sind das Ergebnis bei der Verwendung von guten Power Caps. Sie sind eine der besten Tuningmaßnamen für Car HiFi Anlagen. |
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Kupfer ist das am meisten verwendete Leitermaterial.
Kupfer ist aber nicht gleich Kupfer! Hier gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede hinsichtlich der Reinheit. So werden normale Elektrokabel aus sauerstoffhaltigem E-CU hergestellt. Für diesen Zweck sicher ausreichend. Bei HiFi- und Videoverbindungen jedoch müssen feinere Qualitäten her da sauerstoffhaltiges Kupfer oxidieren kann. Ferner wird der Leitwert beeinträchtigt. Wie die Autos auf einer Autobahn fahren, fließen die Elektronen im Kupfer. Verunreinigungen und eine inhomogene kristalline Struktur behindern, wie eine schlechte Fahrbahnbeschaffenheit und Baustellen, den Stromfluss. Bei Verunreinigungen im Kupfer spricht man von sogenannten Störstellen. Desto mehr Störstellen sich in einem Leiter befinden, desto schlechter ist der Signaltransport. Eine Baustelle auf der Autobahn z.B. behindert den Verkehr nicht nur unmittelbar an der Baustelle selbst sondern verursacht einen Stau der nicht selten mehrere Kilometer betragen kann (z.B. die Baustelle ist nur 100m lang und der Stau 10km). Ähnlich ist das beim Kupfer. Ein einziges Fremdatom „verspannt“ die Kristallstruktur über weite Bereiche und verschlechtert den Leitwert. OFC Kupfer (Oxygen Free Copper = Sauerstofffreies Kupfer) verbessert die Übertragungseigenschaften schon erheblich. Das PC-OCC Kupfer beschreibt darüber hinaus eine besondere Herstellung der Kupferdrähte bei dem durch ein spezielles Schmelzverfahren eine monokristalline Struktur erreicht wird (der Draht besteht aus einem einzige Kupferkristall ohne Korngrenzen). MGC Kupfer (Medical Grade Copper = medizinisch reines Kupfer) ist ein extrem reines Kupfer. Hier wird nicht nur der Sauerstoffgehalt sondern auch alle anderen Verunreinigungen im Kupfer beachtet. Sie werden in ppm (Parts Per Million) ausgedrückt. Das bedeutet wie viele Fremdatome sind auf 1 Million Kupferatome im Material enthalten. Für das LS-1602 wurden mehrere hochreine Chargen Kupfer im Labor auf Herz und Nieren geprüft und eine extrem reine Charge mit erstaunlichen Werten selektiert: Chemische Analyse (Verunreinigungen): 30 (ppm) Spirale: 465 (mm)* *Verunreinigungen unter 30 ppm lassen sich im Labor nicht mehr exakt ermitteln. Über den Spiraltest kann unterhalb dieses Verunreinigungsgrades die Reinheit eines Materials zwar nicht absolut aber relativ zwischen verschiedenen Chargen ermittelt werden. Bei diesem Test wird aus der betreffenden Charge eine exakt geformte Kupferspirale mit einer definierten Kraft auseinander gezogen. Desto weiter die Spirale sich dehnt, desto reiner ist das Kupfer. Üblich sind Werte um 430mm. Lohnt sich der Aufwand? Ja! Im Labor wurde das Kupfer auf seine Eigenschaften als elektrischer Leiter untersucht. Das Ergebnis ist erstaunlich: Der Leitwert beträgt gegenüber herkömmlichen Kupfer mit 58 (alter Standard sogar nur 56) (m/Ohm x mm²) satte 59,1 (m/Ohm x mm²). Das sind stolze 2% mehr was in diesem Bereich hervorragend ist. |
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Die Zeit die ein Signal in Anspruch nimmt um von der Quelle zu seinem Ziel zu gelangen nennt man Laufzeit.
Das menschliche Ohr nimmt Rauminformationen über Laufzeitunterschiede wahr. Deshalb sollten die Lautsprecher so aufgestellt werden, dass sie jeweils den gleichen Abstand zum Hörplatz haben. Auch die Kabellängen zwischen den einzelnen Lautsprechern und dem Verstärker sollten gleich sein um Laufzeitunterschiede zu vermeiden und eine präzise Wiedergabe sicher zu stellen. Manchmal ist dies schwer da der Verstärker nicht immer exakt in der Mitte zwischen den Lautsprechern steht. Auch in diesem Fall sollten Sie jedoch gleichlange Kabel verwenden. Die überschüssige Länge der eigentlich kürzeren Seite sollten Sie aber nicht als Ring (Spule) aufwickeln sonder wenn möglich in Schlangenlinien gleichmäßig auf dem Boden verlegen. Es lohnt sich. |
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Das Verbindungskabel zwischen einem Verstärker und einem Lautsprecher (Box) nennt man Lautsprecherkabel. Wie alle Kabel muss es für seine Aufgabe speziell konstruiert sein.
Da ein Lautsprecherkabel recht große Ströme sehr präzise übertragen können muss ist im Vergleich zu Audiokabeln ein relativ großer Leiterquerschnitt nötig um die Verluste von Klang und Leistung zu minimieren. Aufwändige Konstruktionen wie z.B. DUO-PE, PETS und PE-Network-Jacket sowie hochwertige Materialien wie CC (Concentric Copper), OF und MGC Kupfer verbessern zusätzlich die Klangperformance. |
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Den Stromführenden Teil eines Kabel nennt man ganz allgemein Leiter. Er muss naturgemäß aus einem gut stromleitendem Material wie z.B. Kupfer oder Silber gefertigt sei.
Wenn der Leiter massiv und nicht flexibel gefertigt ist spricht man von einem Draht. Ist der Leiter aus vielen einzelnen sehr dünnen Drähten hergestellt und damit flexibel spricht man von einer Litze. Der mit nicht leitendem Material überzogene und damit isolierte Leiter heißt Ader. |
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Die Fähigkeit eines Materials Strom zu transportieren nennt man Leitfähigkeit. Jedes Material hat eine ganz spezifische Leitfähigkeit, den sogenannten Leitwert. Diese drückt aus wie lang ein Leiter mit einem Quadratmillimeter Querschnitt ist damit er exakt ein Ohm Widerstand besitzt. Je länger also der Draht sein kann desto besser ist sein Leitwert.
Silber besitzt unter normalen Umständen mit 62 m/Ohm x mm² den besten Leitwert. Kupfer steht mit 56 m/Ohm x mm² an zweiter Stelle. Da der Leitwert aber stark von der Reinheit des Materials abhängt konnten wir bei dem MGC Kupfer den Leitwert auf stolze 59,1 m/Ohm x mm² verbessern! |
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Bei dieser patentierten Technik schirmt ein Metallband zwischen den Leitern diese voneinander ab. Der Vorteil liegt darin, dass die Leiter sich nicht gegenseitig beeinflussen können. Ohne die MSR Technik findet durch die gegenseitigen Magnetfelder eine Art Verdrängung der Elektronen in den Leitern statt wodurch sich eine Konzentration der Stromdichte am äußeren Rand der Kabel bildet. Die MSR Technik verhindert dies, die Stromdichte verteilt sich gleichmäßig und der effektive Leiterquerschnitt vergrößert sich. Diese Technik findet bei den Kabeln der Cobra Linie Anwendung. |
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Wenn durch einen Leiter ein Strom fließt bildet sich um ihn herum ein Magnetfeld. Während sich das Magnetfeld aufbaut, induziert dieses wiederum eine Spannung zurück in den Leiter. Durch ihre entgegengesetzte Polarität bremst diese Induktionsspannung aber den Stromfluss und lässt nur einen langsamen Anstieg der Stromstärke zu.
Je schneller sich die Stromrichtung / - Stärke in einem Leiter ändert, je höher also die Frequenz ist, je mehr wird der Stromfluss durch die Selbstinduktion behindert. Es entsteht ein frequenzabhängiger Widerstand (siehe auch unter Induktivität). Das Magnetfeld induziert aber nicht nur eine Spannung zurück in den eigenen sondern auch in benachbarte Leiter. Sind die Leiter nicht ausreichend abgeschirmt kommt es zum sogenannten Übersprechen, d.h. die Signale in den benachbarten Leitern überlagern sich gegenseitig und Störungen werden verursacht. Der Effekt kann aber auch positiv genutzt werden um die Induktivität eines Kabels zu reduzieren. Hierbei verlaufen Hin- und Rückleiter sehr eng beieinander sodass sich die Magnetfelder gegenseitig neutralisieren. Dies wird z.B. bei allen black&white Referenz Lautsprecherkabeln ausgenutzt. |
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In der Regel klingen Massivleiter, also Leiter die aus nur einem Draht bestehen, direkter und präziser als Litzen. Das hängt damit zusammen, dass bei Litzen keine definierten Kontaktstellen zwischen den einzelnen verseilten Drähtchen bestehen und sich die Elektronen zwischen ihnen sehr chaotisch bewegen können. Impulse werden hierdurch unsauber übertragen.
Bei Massivleitern die wir DSS-Leiter genannt haben gibt es keine undefinierten Zustände und der Strom kann sehr homogen transportiert werden. Im Digital- und Videobereich bieten DSS-Leiter einen zusätzlichen Vorteil: Durch die sehr glatte Oberfläche (DSS = Direct Signal Surface) kann der so wichtige Wellenwiderstand des Kabels exakt eingestellt werden und die hohen Signalfrequenzen, welche sich überwiegend auf der Leiteroberfläche bewegen, werden optimal übertragen. |
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Die durch den Stromfluss in Kabeln hervorgerufenen Magnetfelder üben mechanische Kräfte aufeinander aus die das Kabel in Schwingungen versetzen können. Diese winzigen mechanischen Schwingungen nennt man Mikrovibrationen. Sie ändern permanent die Kabelparameter und beeinflussen so die Übertragungsqualität.
Stabile und kompakte Bauweisen wie z.B. bei dem Delta Profil der Atmos Air Kabel oder dem PE-Network-Jacket bei den black&white Referenz Produkten reduzieren die Mikrovibrationen und die Übertragungseigenschaften. Insbesondere die Bassdynamik und die Präzision bei großen Lautstärken profitieren von diesen Maßnahmen. |
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Bitte verwechseln Sie die hier gemeinten Netzkabel nicht mit Netzwerkkabeln bei Computersystemen.
Mittlerweile ist das Qualitätsniveau von Audio- und Videokomponenten bei einem Level angelangt, wo jede Veränderung der Kette sichtbar bzw. hörbar werden kann. Selbst die Verbesserung der Stromversorgung trägt zu der Verbesserung des Gesamtergebnisses bei. Ursache hierfür sind u.a. Störungen, sogenannte elektromagnetische Wellen, die nahezu jedes Elektrogerät erzeugt. Werden elektronische Geräte mit Signalen gespeist die nicht für sie geeignet sind, neigen sie zu "merkwürdigen" Effekten. Insbesondere hochfrequente Einkoppelungen hervorgerufen z.B. durch Handystrahlung, Computer, Funkverkehr etc. überlagern gerne die ursprünglichen Signale in den Schaltkreisen. Sie führen zu Interferenzen. Teilweise verschieben sie die Arbeitspunkte verschiedener Bauteile. Diese Effekte führen in Audio- / Videogeräten zu einer "Verschleierung" der Bild- und Tonqualität. Deswegen sind die Netzkabel der black&white Referenz Linie abgeschirmt und verfügen über einen In-Plug Filter welcher die Störimpulse aus dem Netz unterdrückt. |
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Im Gegensatz zu koaxialen Digitalkabeln werden bei optischen Kabeln die Daten nicht mit elektrischen Impulsen sondern mit Lichtimpulsen übertragen.
Üblicherweise werden bei Audio / Videokomponenten sogenannte TOS-Link Steckverbindungen verwendet. Diese Art der optischen Datenverbindung ist leider nicht mit industriellen Lichtleitern vergleichbar. Die mechanische Ausführung dieser Steckernorm ist sehr viel primitiver was erhebliche Qualitätseinbußen mit sich bringt. Dazu kommt dass das eigentlich elektrische Datensignal erst in ein optisches und im Empfänger wieder in ein elektrisches Signal umgewandelt werden muss. Wenn Sie die Wahl bei Ihren Komponenten haben zwischen optischen und koaxialen Digitalkabeln sollten Sie in jedem Fall die koaxiale Variante vorziehen. Dem Klang zuliebe. HINWEIS: Die optischen und koaxialen digitalen Audioausgänge übertragen nur den Ton und kein Bild! |
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Der PE-Network-Jacket (PENJ) ist ein Geflecht aus Polyäthylen Monofilen und übernimmt zwei Funktionen:
Zum Einen reduziert er die Kapazität der Kabel da diese auch von dem verwendeten Material der Mantelisolation abhängt (bei nicht geschirmten Kabeln). Zum Anderen reduziert er Mikrovibrationen im Kabel da er sehr straff aufgebracht ist und die Adern sehr kompakt zusammenhält. Der PENJ wird bei den black&white / Referenz Produkten der 2. Generation verwendet. |
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Alle Kabel besitzen eine Induktivität welche im Prinzip einen Widerstand darstellt, der in Abhängigkeit der Frequenz (Tonlage) die Übertragung des Musiksignals behindert. Die PETS Technologie (Polyethylen Tube Support) reduziert diese Induktivität auf ein Minimum.
Der in einem Kabel fließende Strom baut Magnetfelder auf, die sich je nach Ausrichtung und Lage, gegenseitig aufheben können. Die Adernpaare bei der PETS Technologie sind kreisförmig um das PETS Trägermaterial verseilt und bilden eine Art Hohlleiter. Durch diese spezielle Anordnung entstehen ganz bewusst mehrere Überlappungsbereiche der Magnetfelder. Die Ausrichtung der Magnetfelder ist bei den Plus- und Minusleitern aufgrund des entgegengesetzten Stromflusses gegenläufig. Sie heben sich im Bereich der Überlappungen auf. Hierdurch reduziert sich die Induktivität erheblich. Das Musiksignal kann ungehindert den Schallwandler erreichen. |
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Polyethylen (PE) ist ein sehr hochwertiger Isolationswerkstoff (Dielektrikum) welcher mit seinen Eigenschaften hervorragen für Audio / Videokabel geeignet ist. Er reduziert im Verglich zu PVC (Polyvinylchlorid) die Kapazität eines Kabels um den Faktor zwei. Die elektrischen Verluste von PE sind ebenfalls sehr gering. Bei der DUO-PE Technologie werden diese Eigenschaften sogar nochmals verbessert. |
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Die Stirnfläche eines abgeschnittenen Leiters ist der Querschnitt und wird in mm² angegeben (nicht zu verwechseln mit dem Durchmesser). Der Querschnitt ist also die Fläche die dem Strom in einem Leiter zur Verfügung steht. Vergleichbar ist das mit den Spuren einer Autobahn. Desto mehr Spuren eine Autobahn besitzt desto ungehinderter kann der Verkehr fließen.
Bei Lautsprecherkabeln spielt der Querschnitt eine wichtige Rolle da hier relativ große Ströme übertragen werden müssen. Der effektive Querschnitt wird durch den Skin-Effekt beeinflusst. |
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Digital- und Videokabel müssen aufgrund der hohen zu übertragenden Frequenzen angepasst sein (Wellenwiderstand). Ist dies nicht der Fall kommt es zu Reflektionen. Hierbei kommt ein Teil der gesendeten Signale nicht beim Empfänger an sondern wird dort zurück in das Kabel reflektiert. Es entsteht im Kabel eine Art Echo welches das Originalsignal überlagert. Man kann sich das vorstellen wie in einem Hallenbad wo alle durcheinander schreien und man sein eigenes Wort nicht mehr versteht. Der Empfänger hat natürlich größte Schwierigkeiten die gesendeten Informationen richtig zu interpretieren. Dies verursacht Qualitätseinbußen. Im Extremfall sogar Fehlfunktionen. |
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Hier ist die Elektronenröhre gemeint. Trotz ihres „alters“ beherbergt sie phantastische audiophile Eigenschaften die auf anderem elektronischem Wege nicht herzustellen sind. Aus rein technischer sicht sind Röhren zwar jedem modernen Transistor unterlegen aber sie klingen sehr angenehm und natürliche. Grund hierfür ist das Klirrspektrum welches diese beheizten Glaskolben erzeugen. |
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Sicherungen dienen dem Schutz der Geräte und verhindern Sach- und Personenschäden bei Fehlfunktionen etc.
Im Car HiFi Bereich werden Sicherungshalter und Sicherungen primär als Leitungsschutz eingesetzt und müssen dem Kabelquerschnitt angepasst sein und müssen direkt bei der Batterie montiert werden. Sie verhindern im Ernstfall gefährliche Kabelbrände. Das Gleiche gilt für Installationen im Heimbereich. ACHTUNG: Hier dürfen nur ausgebildete Fachkräfte Hand anlegen! Grundsätzlich raten wir auch im Car HiFi Bereich die Installationen von Fachleuten ausführen zu lassen. |
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Mit steigender Frequenz fließt der Strom in einem Leiter mehr und mehr nur noch auf der Leiteroberfläche wodurch der effektive Leiterquerschnitt sinkt. So stehen z.B. bei einem 6mm² Lautsprecherkabel die vollen 6mm² nur dem Tieftonbereich zur Verfügung während der Hochtonbereich durch den Skin-Effekt u.U. nur noch 2mm² nutzen kann. Aus diesem Grund klingen Kabel mit großem Querschnitt etwas „basslastig“. Besondere Techniken wie z.B. CSP oder PETS wirken dem Skin-Effekt entgegen. |
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Jedes Kabel braucht seine speziellen Stecker die der entsprechenden Anwendung angepasst sind. Stecker sind die Schnittstelle zwischen den Geräten und dem Kabel. Auch hier gibt es Qualitätsunterschiede die nicht zu unterschätzen sind. So gibt es angespitzte Kunststoffstecker oder massive Vollmetallstecker, oberflächenveredelt oder blank. Bei in-akustik sind alle Stecke |