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Kritiken & Auszeichnungen
Focal Power
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Duales System
Focals FP Dual Monitor tritt an, um es mit den ganz Großen der Zweikanal-Zunft aufzunehmen. Ihre Waffen: Spitzenklang und eine unglaubliche Ausstattung dank integriertem DSP.
„We know what speakers need“, behaupten die Lautsprecherspezialisten von Focal. Angesichts technischer Meisterleistungen wie der Utopia-BE-Lautsprecher glaubt man den Franzosen dies sofort. Dass sie auch besonders hochwertige Verstärker bauen können, wollen sie jetzt mit der Focal Power Serie beweisen.
Dazu steigt das Top-Modell in den Ring, die Zweikanälerin FP Dual Monitor für 2.000 Euro. Sie ist mit 54 cm die längste ihrer Serie. Ihre dezente Optik und das edle Oberflächenfinish vermitteln, dass der Amp auf Understatement setzt, statt mit wilden Optik-Push-Ups punkten zu wollen.
Auch die übrigen von außen sichtbaren Details wie die hochwertigen Cinch-Buchsen oder die schön verarbeiteten 50-qmm-Stromkabel-Anschlüsse zeugen von gewissenhafter Ingenieursarbeit.
Richtig ins Zeug gelegt haben sich die Entwickler aber vor allem unter der Haube des Edel-Amps: Wie der Name schon verrät, handelt es sich bei der FP Dual Monitor um eine Endstufe, deren zwei Kanäle strikt voneinander getrennt aufgebaut und damit gegen wechselseitige Einflüsse gefeit sind.
Die Platine wirkt dank SMD-Technik sehr übersichtlich und aufgeräumt. Die Bauteile sind größtenteils von sehr guter Qualität, wovon etwa sechs potente Toshiba-Endtransistoren oder hochwertige Kondensatoren zeugen. Lediglich die eine oder andere Strombrücke hätten sich die Ingenieure verkneifen können.
Das Herz der Dual Monitor schlägt auf einer separaten Tochterplatine an der Eingangsseite: Hier residieren gleich zwei DSP-Chips, deren Features selbst für den engagiertesten Soundbastler kaum noch Wünsche offen lassen. Die beiden Chips leisten jeweils 180 MIPS (Million Instructions Per Second) und sind somit in der Lage, ungemein viele Features auf einmal zu bewältigen. Durch die hohe Rechenleistung ist es sogar möglich, das Signal für einen zweiten Amp in der Dual Monitor zu bearbeiten und über Aux auszugeben.
Die im Kasten aufgeführten Regelmöglichkeiten lassen sich dank ausgefeilter Software bequem am PC konfigurieren, abspeichern und dann via USB-Datenkabel in die Dual Monitor übertragen. Damit der User auch während der Fahrt zwischen verschiedenen Setups umschalten kann, liegt dem Amp eine piekfein verarbeitete Control-Unit bei, die außer einem Pegelregler auch Tasten für fünf gespeicherte Presets auf ihrer Metallfront zeigt.
Die D/A-Wandler im Ausgang arbeiten im 24-Bit/96kHz-Modus und stellen somit das Brillianteste dar, was man sich als High-Ender nur wünschen kann. Was diese faszinierende High-Tech-Schlacht schlussendlich klanglich bringt, sollte der Hörcheck klären.
Zuerst ging`s für die schöne Französin aber ins Messlabor, wo sie sich mit einem Rauschabstand von 79 dB und typischen Klirrwerten gleich als DSP-Maschine zu erkennen gab. Auf dem Leistungsprüfstand generierte der Focal-Amp dann 2 x 261 Watt an der 4-Ohm-Messlast und stellte dem Bordnetz dafür relativ kommode 60 Ampere Strom in Rechnung. An 2 Ohm lagen dann sogar potente 2 x 460 Watt an den Messklemmen an, was für eine maximale Monoleistung von respektablen 1020 Watt bei 112 Ampere Stromkonsum reicht.
Im Hörraum sah sich die Französin dann hohen Erwartungen seitens der Redaktion gegenübergestellt. Schon nach wenigen takten von Sara K.s begnadetem Live-Mitschnitt der „Nautilus“-Tour reizte der Amp die tolle Aufnahmequalität des High-End-Labels Stockfish voll aus und baute vor den gebannten Zuhörern eine phänomenale Bühne auf. In deren Mitte stand Sara - und zwar genau in der Mitte! Wahnsinnig präzise ließ sich jedes einzelne Instrument orten, der typische Charakter von Gitarren & Co. klang derart natürlich, das pure Live-Atmosphäre aufkam.
Im Bassbereich musizierte die Endstufe extrem sauber und kontrolliert; es hatte den Anschein, dass der Dual Monitor auch das fieseste Tiefbassgewitter keine einzige Schweißperle auf die Stirn zaubern könnte.
Fazit: Grandiose Regelmöglichkeiten des integrierten DSPs, hochkarätiger Sound - die Focal FP Dual Monitor ist jeden ihrer 2000 Euro wert.
Focals FP Dual Monitor tritt an, um es mit den ganz Großen der Zweikanal-Zunft aufzunehmen. Ihre Waffen: Spitzenklang und eine unglaubliche Ausstattung dank integriertem DSP.
„We know what speakers need“, behaupten die Lautsprecherspezialisten von Focal. Angesichts technischer Meisterleistungen wie der Utopia-BE-Lautsprecher glaubt man den Franzosen dies sofort. Dass sie auch besonders hochwertige Verstärker bauen können, wollen sie jetzt mit der Focal Power Serie beweisen.
Dazu steigt das Top-Modell in den Ring, die Zweikanälerin FP Dual Monitor für 2.000 Euro. Sie ist mit 54 cm die längste ihrer Serie. Ihre dezente Optik und das edle Oberflächenfinish vermitteln, dass der Amp auf Understatement setzt, statt mit wilden Optik-Push-Ups punkten zu wollen.
Auch die übrigen von außen sichtbaren Details wie die hochwertigen Cinch-Buchsen oder die schön verarbeiteten 50-qmm-Stromkabel-Anschlüsse zeugen von gewissenhafter Ingenieursarbeit.
Richtig ins Zeug gelegt haben sich die Entwickler aber vor allem unter der Haube des Edel-Amps: Wie der Name schon verrät, handelt es sich bei der FP Dual Monitor um eine Endstufe, deren zwei Kanäle strikt voneinander getrennt aufgebaut und damit gegen wechselseitige Einflüsse gefeit sind.
Die Platine wirkt dank SMD-Technik sehr übersichtlich und aufgeräumt. Die Bauteile sind größtenteils von sehr guter Qualität, wovon etwa sechs potente Toshiba-Endtransistoren oder hochwertige Kondensatoren zeugen. Lediglich die eine oder andere Strombrücke hätten sich die Ingenieure verkneifen können.
Das Herz der Dual Monitor schlägt auf einer separaten Tochterplatine an der Eingangsseite: Hier residieren gleich zwei DSP-Chips, deren Features selbst für den engagiertesten Soundbastler kaum noch Wünsche offen lassen. Die beiden Chips leisten jeweils 180 MIPS (Million Instructions Per Second) und sind somit in der Lage, ungemein viele Features auf einmal zu bewältigen. Durch die hohe Rechenleistung ist es sogar möglich, das Signal für einen zweiten Amp in der Dual Monitor zu bearbeiten und über Aux auszugeben.
Die im Kasten aufgeführten Regelmöglichkeiten lassen sich dank ausgefeilter Software bequem am PC konfigurieren, abspeichern und dann via USB-Datenkabel in die Dual Monitor übertragen. Damit der User auch während der Fahrt zwischen verschiedenen Setups umschalten kann, liegt dem Amp eine piekfein verarbeitete Control-Unit bei, die außer einem Pegelregler auch Tasten für fünf gespeicherte Presets auf ihrer Metallfront zeigt.
Die D/A-Wandler im Ausgang arbeiten im 24-Bit/96kHz-Modus und stellen somit das Brillianteste dar, was man sich als High-Ender nur wünschen kann. Was diese faszinierende High-Tech-Schlacht schlussendlich klanglich bringt, sollte der Hörcheck klären.
Zuerst ging`s für die schöne Französin aber ins Messlabor, wo sie sich mit einem Rauschabstand von 79 dB und typischen Klirrwerten gleich als DSP-Maschine zu erkennen gab. Auf dem Leistungsprüfstand generierte der Focal-Amp dann 2 x 261 Watt an der 4-Ohm-Messlast und stellte dem Bordnetz dafür relativ kommode 60 Ampere Strom in Rechnung. An 2 Ohm lagen dann sogar potente 2 x 460 Watt an den Messklemmen an, was für eine maximale Monoleistung von respektablen 1020 Watt bei 112 Ampere Stromkonsum reicht.
Im Hörraum sah sich die Französin dann hohen Erwartungen seitens der Redaktion gegenübergestellt. Schon nach wenigen takten von Sara K.s begnadetem Live-Mitschnitt der „Nautilus“-Tour reizte der Amp die tolle Aufnahmequalität des High-End-Labels Stockfish voll aus und baute vor den gebannten Zuhörern eine phänomenale Bühne auf. In deren Mitte stand Sara - und zwar genau in der Mitte! Wahnsinnig präzise ließ sich jedes einzelne Instrument orten, der typische Charakter von Gitarren & Co. klang derart natürlich, das pure Live-Atmosphäre aufkam.
Im Bassbereich musizierte die Endstufe extrem sauber und kontrolliert; es hatte den Anschein, dass der Dual Monitor auch das fieseste Tiefbassgewitter keine einzige Schweißperle auf die Stirn zaubern könnte.
Fazit: Grandiose Regelmöglichkeiten des integrierten DSPs, hochkarätiger Sound - die Focal FP Dual Monitor ist jeden ihrer 2000 Euro wert.
„... Natürlich waren alle furchtbar gespannt, wie sich die erste Focal-Endstufe im ernsthaften Hörtest denn so klingen würde. Beryllium auf elektrisch? Was dann aus den Lautsprechern kam, war atemberaubend. Der Raum ging auf, Schwindel erregender Detailreichtum ließ uns die erste Minute schweigend genießen.
... Blech klingt wie Blech, Holz klingt wie Holz - und nicht wie Blech oder Holz aus Lautsprechern. Und dann die Stimmen! Knarzig, flockig, lasziv, wütend – unsere üblichen Verdächtigen haben sich lange nicht mehr so lebendig angehört. Dieses schwarze Ding schafft Emotionen und haucht kleinenrunden Plastikscheibchen Leben ein. Im Bass ist volle Kontrolle angesagt, stramm, durchtrainiert und durchaus kraftvoll lässt es die Dual Monitor im Tiefton knallen.
... Jegliches Programm wird von der Französin nicht nur „monitoring“, aber absolut mitreißend und absolut richtig und in sich schlüssig wiedergegeben. So schön und so einfach kann Musik hören sein.
... Die Dual Monitor kann sich auf Anhieb im Kreis der weltbesten Endstufen behaupten. Wer wirklich kompromisslos auf Klang aus war, hatte schon immer eine sehr begrenzte Anzahl Endstufen zur Auswahl. Jetzt gibt es eine mehr.“
CAR&HIFI Referenzklasse
... Blech klingt wie Blech, Holz klingt wie Holz - und nicht wie Blech oder Holz aus Lautsprechern. Und dann die Stimmen! Knarzig, flockig, lasziv, wütend – unsere üblichen Verdächtigen haben sich lange nicht mehr so lebendig angehört. Dieses schwarze Ding schafft Emotionen und haucht kleinenrunden Plastikscheibchen Leben ein. Im Bass ist volle Kontrolle angesagt, stramm, durchtrainiert und durchaus kraftvoll lässt es die Dual Monitor im Tiefton knallen.
... Jegliches Programm wird von der Französin nicht nur „monitoring“, aber absolut mitreißend und absolut richtig und in sich schlüssig wiedergegeben. So schön und so einfach kann Musik hören sein.
... Die Dual Monitor kann sich auf Anhieb im Kreis der weltbesten Endstufen behaupten. Wer wirklich kompromisslos auf Klang aus war, hatte schon immer eine sehr begrenzte Anzahl Endstufen zur Auswahl. Jetzt gibt es eine mehr.“
CAR&HIFI Referenzklasse
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